Friedrichshafen - Mit einem neuen Besucherrekord startet das Dornier Museum in Friedrichshafen selbstbewusst ins Jahr 2026. Im vergangenen Jahr zählte das Luft- und Raumfahrtmuseum 118.556 Museumsgäste sowie zusätzlich rund 20.000 Besucherinnen und Besucher bei Veranstaltungen. Damit war 2025 das erfolgreichste Jahr in der Geschichte des Hauses und unterstreicht die Bedeutung des Museums als Erlebnis-, Bildungs- und Veranstaltungsort am Bodensee.
Zu den Höhepunkten 2025 gehörte das große Flugwochenende mit Sommerfest im August, das mehr als 10.000 Menschen anzog. Ein besonderer Publikumsmagnet war der Besuch eines Airbus A400M der Luftwaffe. Auch 2026 bleiben die Do-Days, das Flugwochenende und das Sommerfest feste Programmpunkte – inklusive besonderer Gastflugzeuge.
Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der Inhalte. Die Raumfahrtdauerausstellung wurde in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Anfang Dezember kam mit der Ausstellung „Innovation – Über das Fliegen hinaus“ ein weiterer Schwerpunkt hinzu, der Zukunftstechnologien aus dem Hause Dornier seit den 1960er-Jahren beleuchtet.
Gleichzeitig setzt das Museum konsequent auf Familienfreundlichkeit und Interaktivität. Neue Formate wie die Dornier Mystery-Tour für Jugendliche und junge Erwachsene tragen spürbar zum Besucherzuwachs bei. Die Auszeichnung als familienfreundliches Ausflugsziel bestätigt diesen Kurs. Künftig sollen immersive Angebote weiter ausgebaut werden, insbesondere Virtual-Reality-Anwendungen, die Luft- und Raumfahrt auf neue Weise erlebbar machen. Der langfristige Erhalt der historischen Großflugzeuge bleibt dabei ein zentrales Anliegen.
Nach einer kurzen Schließzeit wegen Wartungsarbeiten bis einschließlich 16. Januar öffnet das Dornier Museum ab Samstag, 17. Januar, wieder regulär – und startet direkt mit mehreren Highlights ins neue Jahr: einem Classic-Rock-Konzert im Hangar, der Ü30-TANZlust-Partynacht sowie einer weiteren Ausgabe der Gesprächsreihe zur Zukunft der Luftfahrt mit dem Thema „Forschung aus der Luft“.
Museumsdirektor Philipp Lindner sieht das Haus damit auf Kurs: Die konstant hohen Besucherzahlen zeigten, dass die Verbindung aus inhaltlicher Weiterentwicklung, interaktiven Angeboten und hochwertigen Veranstaltungen aufgehe. Auch 2026 will das Dornier Museum diesen Weg fortsetzen und ein Programm bieten, das unterschiedliche Zielgruppen anspricht.