Kempten - Mit der archäologischen Ausgrabung eines Wohngebäudes geht die Forschung zur Siedlungsgeschichte Cambodunums weiter. Im Sommer 2019 startete ein mehrjähriges Projekt zur Erforschung der römischen Wohnbebauung von Cambodunum, durchgeführt vom Kulturamt Kempten in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) unter der Leitung von Prof. Dr. Salvatore Ortisi.

Auch in diesem Jahr können Besucherinnen und Besucher zwischen dem 26. Juli und 3. September 2021, jeweils montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, bei Ausgrabungen im Freigelände des Archäologischen Park Cambodunum dabei sein und sich von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vor Ort über die aktuellen Ergebnisse informieren lassen.

Die Archäologinnen und Archäologen gehen dabei der Siedlungsgeschichte des römischen Kempten nach. Am Westrand eines römischen Wohnviertels, der sogenannten Insula 1, untersuchen sie das einzige Bürgerhaus von Cambodunum, das nicht durch moderne Bebauung zerstört wurde. Hierbei werden in detektivischer Forschungsarbeit Befunde freigelegt, die bislang nur in den Berichten des ersten Cambodunum-Forschers, August Ullrich, Ende des 19. Jhs. erwähnt sind. Durch neueste Methoden und digitale Analysen werden nun neue Erkenntnisse zum antiken Kempten erlangt.

 

Information kompakt: Schau! Grabung

Termine: immer Montag bis Freitag, 26. Juli bis 3. September 2021,
jeweils von 10 bis 17 Uhr
Ort: APC Freigelände (Cambodunumweg/Ecke Thermenstraße)

Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos unter www.apc-kempten.de