Warthausen - Die neuen Ziersträucher rund um die neue Wagenhalle auf dem Öchsle-Gelände in Warthausen tragen so klangvolle Namen wie Kupfer-Felsenbirne, Zierapfel und Japanische Blütenkirsche. Die zwölf Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Öchsle Bahn AG haben die Ziersträucher in einer gemeinsamen Aktion am vergangenen Montag gepflanzt. Jeder Aufsichtsrat und jedes Vorstandsmitglied übernimmt zugleich die Patenschaft für einen Strauch.

Die Aktion ist Bestandteil der aktuellen Baumaßnahme der Öchsle Bahn AG. Sie errichtet derzeit in Warthausen eine Wagenhalle. Hier werden schon bald die Wagen der Öchsle Museumsbahnn untergestellt, um sie vor Wind und Wetter zu schützen. Vorgesehener offizieller Einweihungstermin ist Ende Juni, wenn es die Corona-Zahlen zulassen.

Um dieses Bauvorhaben unter Beachtung des Grundsatzes der ökologischen Nachhaltigkeit verwirklichen zu können, sind Ausgleichsmaßnahmen zum Aufbau natürlicher Ressourcen notwendig. „Der Grundsatz der Nachhaltigkeit ist bei allen unseren Bauvorhaben ein zentraler Gedanke. Es ist Anspruch der öffentlichen Hand, bei Maßnahmen zum Erhalt und Aufbau natürlicher Ressourcen eine Vorbildfunktion einzunehmen“, sagte Biberachs Landrat Heiko Schmid, Aufsichtsratsvorsitzender der Öchsle Bahn AG.

Die Verantwortlichen entschieden sich dafür, die naturrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen grundsätzlich auf dem eigenen Bahngelände umzusetzen und damit das Gelände mit standortgerechten Ziersträuchern zu verschönern. Sie ließen es sich nicht nehmen, die Sträucher auch selbst einzusetzen. Die Kosten der Aktion von 2500 Euro trägt die Kreissparkasse Biberach. „Die Öchsle-Museumsbahn unterstützen wir seit vielen Jahren. Und das tun wir sehr gerne“, informiert Martin Bücher, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Biberach und gleichzeitig Aufsichtsrat der Öchsle Bahn AG. „Die Baumpflanzaktion deckt sich ideal mit unserem Ziel, nachhaltiges Wirtschaften in unserer Region zu fördern.“