Carl Lampert – Das erste Gebet
Carl Lampert – Das erste Gebet ist eine Uraufführung von Peter Mair und Kirsten Ossoinig und widmet sich einer prägenden Persönlichkeit der jüngeren Vorarlberger Geschichte: Carl Lampert.
Im Zentrum stehen zwei jugendliche Straftäterinnen, die während ihrer Haft ein Hörbuch über Carl Lampert hören. Aus anfänglicher Ablenkung wird Konfrontation: mit einem Leben, das von Gewissen, Glauben und Widerstand geprägt war – und mit der Frage nach dem eigenen Handeln.
Carl Lampert, 1894 in Göfis geboren, schlug früh den Weg des Priestertums ein. Als kluger Denker und Mann des Volkes stieg er bis zum Provikar der Diözese Innsbruck auf. Mit dem „Anschluss“ Österreichs begann für ihn eine Zeit existenzieller Bedrohung. Lampert widersprach offen der Unterdrückung der Kirche und der Verfolgung Andersdenkender. Er wurde mehrfach verhaftet, deportiert und schließlich nach einem Schauprozess am 13. November 1944 in Halle hingerichtet.
Das Stück verbindet diese historische Biografie mit einer heutigen Perspektive. Es zeigt Zweifel, innere Zerrissenheit und unbeugsame Haltung – und wird so zu einer intensiven Reflexion über Zivilcourage, Widerstand und moralische Verantwortung.
| Bild | Anja Köhler |
| Veranstaltungen | Beginn der Veranstaltung | Veranstaltungsort |
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| Carl Lampert – Das erste Gebet | Sa 28 Feb. 2026 19:30 | Vorarlberger Landestheater in Bregenz |
| Carl Lampert – Das erste Gebet | So 1 März 2026 19:30 | Vorarlberger Landestheater in Bregenz |